Schnupfenzeit
27. Oktober 2009 | in Allgemein, Dies & Das

Letzte Woche saß ich in der Bahn und links von mir schniefte jemand kräftig in sein Taschentuch. Ich konnte mich gerade so zurückhalten, nicht eine Bank weiter zu rutschen. Was aus Platzmangel auch quasi unmöglich war. Stattdessen verkroch ich mich noch tiefer in meinen Rollkragen in der Hoffnung die Influenza von mir fernzuhalten. Vergebliche Liebesmüh, Dank kalter Füße am Arbeitsplatz und unzähligen verschnupften Begegnungen, verbrachte auch ich das Wochenende gemeinsam mit meiner Familienpackung Zewa Softis “Aloe Vera” und unzähligen Tassen Holunder auf der Couch.
Heißer Holundertrunk
Ich pflücke im Herbst Holunderbeeren, harke diese mit einer Gabel von den Dolden und koche die Beeren mit etwas Wasser ca. 1h auf. Anschließend kippe ich alles durch ein feines Sieb und lasse den Saft noch einmal mit Zucker vermischt, kurz aufkochen. Mischungsverhältnis auf 1 Liter Flüssigkeit ca. 0,5 Kilo Zucker. Anschließend kommen noch etwas Zitronensaft für die Haltbarkeit und den Geschmack hinzu. Das ganze in Flaschen abfüllen und bei Bedarf 2 Esslöffel in eine Tasse heißes Wasser rühren. Der Holunder bringt Dich kräftig zum Schwitzen und ruck zuck bist Du die Erkältung wieder los und kannst auf die nächste Party gehen.
Kleiner Tip: Wenn man den Zucker vorher karamelisiert, erhält das ganze noch den speziellen Geschmack aus Omas Zeiten.

3 Kommentare zu Schnupfenzeit
Flying Hoarst
27. Oktober 2009 um 23:46
Und die Holunderkekse?
Partyfriend
29. Oktober 2009 um 11:07
Kekse gibts doch erst zu Weihnachten.
Partyfriend
30. September 2010 um 08:38
Den unvergesslichen Geschmack den ich noch von Omas Sirup kenne, bekommt man hin, wenn man 1/4 des Zucker vorher karamelisiert. Aber Vorsicht der Sirup kocht schnell über wenn man den karamelisierten Zucker hinzugibt.